voXXclub und Co.: So kommen die Stars an neue Songs

Bands wie Glasperlenspiel haben bereits Songs von ihr gesungen. Jetzt arbeitet sie mit den Jungs von voXXclub an einem Lied für deren nächstes Studioalbum, das 2016 erscheinen soll. „Als ich zwölf Jahre alt war, habe ich mit dem Texten angefangen. Für andere Künstler schreibe ich aber erst seit 2013“, sagt Laura Kloos. Selbst spielt die 24-Jährige, die aus der Nähe von Kaiserslautern stammt und bald von Berlin nach Mannheim zieht, in zwei Bands, mit 16 unterschrieb sie ihren ersten Plattenvertrag. Nach dem Abitur ging sie an die Popakademie in Mannheim und studierte dort Musikdesign.

Einen Song für Beatrice
Viele Songs entstehen in sogenannten Songwritercamps. „Letztes Jahr wurde ich zum ersten Mal von Schedler Musikverlag zu einem Camp eingeladen.“ Und dort schrieb Laura zusammen mit zwei Kollegen unter anderem ein Lied für das aktuelle Album „Bis hierher und viel weiter“ von Beatrice Egli: „Ich will mehr“. „Dass es der Song auf das Album geschafft hat, hat mich riesig gefreut.“ Bei einem Konzert im letzten Jahr lernten sich Beatrice und Laura dann auch persönlich kennen. Nach dem ersten Camp unterschrieb Laura einen Vertrag und gehört seitdem fest zum Team des Musikverlags.

 

Alles selbst geschrieben

Laura Kloos und Jem Cook stellen sich in Katzweiler vor

von Walter Falk

Rheinpfalz

Zwei junge Talente, die auf dem Sprung sind Karriere zu machen, standen am Mittwochabend bei der Veranstaltung des Touristikvereins Katzweiler auf der Bühne im Gasthaus Christmann: Pop-Talent und Musikstudentin Laura Kloos aus Olsbrücken und Jem Cook aus London. Unverkennbares, gemeinsames Markenzeichen der beiden: Sie "machen nicht den Guttenberg", sondern schreiben ihre Lieder selbst.

Laura Kloos macht wunderschöne Musik. Eigentlich wollte die 20-Jährige als Kind ja Astronautin werden, aber irgendwie sei sie in die Musik "reingerutscht", wie sie im Gespräch mit der RHEINPFALZ bekennt. Das ist gar nicht so abwegig. Denn irgendwie taucht die Singer/Songwriterin in einen Kosmos von Empfindsamkeiten und nimmt die Zuhörer mit.

Die von ihr getroffene Auswahl von neun Liedern repräsentierte einen Querschnitt der sanften Facetten ihrer Kunst. Folknah, mal melancholisch, mal ironisch oder kritisch entstanden emotionsdichte Klangimpressionen, zum Schmunzeln anregende Geschichten und popverwandte Ausflüge von schwebender Leichtigkeit. Die Palette ihres Ausdrucks reichte von der klaren einfachen Melodie bis zu Klangausbrüchen. Beeindruckend, weil eigenständig und von empfindsamer Ästhetik.

Aber auch mit schlaksiger Melancholie und naiver Coolness brachte sie die vielen Hörer auf ihre Seite und erinnerte dabei an die frühe Nena. Auch Kloos bringt den ganzen Gefühlswirrwarr und die jugendlichen Unsicherheiten ohne die üblichen Schlagerlügen fürs Teenagerpublikum zur Sprache. So singt sie viel von ihren eigenen Gefühlen, ihrem Drang nach Freiheit ("Raus, weg und weiter"), von der Schönheit der Dinge ("So schön, wenn du weinst") oder von Freundschaft ("Sprachlos"). "Ich bin der Meinung, dass wir immer füreinander da sein sollten", sagt sie. Und: "Meine Lieder handeln von Glück, Liebe, Tod, Trauer." Sie kann aber auch ganz schön ironisch werden, wenn sie in "Radio" singt: "Es gibt keinen Stern, der meinen Namen trägt (...) Ich will kein Bett im Kornfeld (...) Und sowas kommt im Radio! Ich will das nicht hör'n!"

Ihre Stimme ist mal angenehm samtig, mal trotzig, mal schneidend, scharf artikulierend. Sie flüstert, seufzt, schluchzt, raunt und haucht. Und jeder ihrer Songs wird bejubelt. Bloß mit dem Gitarrenspiel übertönt sie oft ihre Stimme. Dieses rhythmisch zwar mitreißende Anschlagen wirkt auf Dauer aber zu einförmig.

Wie es besser geht, demonstrierte der Vater von Jem Cook, Dave Cook, Produzent, musikalischer Leiter und Keyboarder von Cliff Richard. Er war eigentlich die Sensation des Abends. Mit äußerst differenziertem Gitarrenspiel begleitete er seine Tochter. Mal mit einfühlsamem Fingerpicking, mal mitreißend percussiv, mal akustisch und stets höchst präsent. Auch am Keyboard demonstrierte er seine hohe Anschlagskultur und pianistische Brillanz.

Mit dem "Krautkopf" und der Reibeisenstimme einer Gianna Nannini eroberte die Londonerin Jem Cook im Handumdrehen das Publikum. Ihr Markenzeichen, das Cocktailkleidchen, versteckte sie allerdings wegen der Kälte auf der Bühne unter einem Mantel. Bei Bluestiteln wirkte ihre Stimme, als leide sie unter chronischer Halsentzündung, bei einfühlsamen Balladen jedoch intonierte sie mit glockenklarem Sopran.

Aber auch bei ihr sind viele Songs nach dem gleichen Muster gestrickt. Doch gelegentlich befreit sie sich davon wie in "The Sunnyside On The Street". Da maunzte und schnurrte sie wie eine Katze. Langanhaltender Beifall.

 

 

 

Der Traum von einem Auftritt bei Rock am Ring

Die 19-jährige Laura Kloos aus Olsbrücken studiert seit kurzem an der Mannheimer Popakademie

Von Mirjam Marotte

Künstler und Musiker aus ganz Deutschland haben sich beworben, um beim Contest um den John Lennon Talent Award dabei zu sein. Laura Kloos und ihre Band haben es bis unter die Top 25 geschafft - als einzige Teilnehmer als Rheinland-Pfalz. Wegen einer Lebensmittelvergiftung platzte der Traum zwar, doch kein Grund für die 19-Jährige aus Olsbrücken Däumchen zu drehen. Über zehn Jahre ist es her, dass Laura Kloos ihre erste Gitarre in der Hand hielt. Seitdem gesellten sich noch einige dazu und die kreative Vegetarierin ist dabei, ihr zweites Album aufzunehmen. Die erste Sammlung ihrer selbst geschriebenen Songs wurde 2006 unter dem Namen "Onomatopoesie" veröffentlicht, was soviel wie Klangmalerei bedeutet. Das Album war eher etwas nachdenklich und ruhiger. Jetzt können sich Fans und Freunde der gebürtigen Pirmasenserin auf ein optimistisches Gute-Laune-Paket im Indie-Pop-Stil freuen.
Wenn sie nicht gerade auf der Bühne steht, studiert Laura seit dem vergangenen Wintersemester an der Popakademie in Mannheim. Statt Mathe und Physik stehen Songwriting, Gesang, Existenzgründung und Bandproben auf dem Stundenplan. Die Vorlesungen beginnen morgens aus Rücksicht auf die Musiker, die oft bis spät abends noch Auftritte haben, erst um halb zehn.
Was anfangs märchenhaft klang, ist in der Realität alles andere als ein Zuckerschlecken Theoretisches Wissen und musikalische Kentnisse werden schon vor der Aufnahme in die Popakademie von Professoren bewertet. Es wird streng aussortiert, und jeder der 1000 Bewerber darf sich glücklich schätzen, wenn er wie Laura einen von den gerade mal zehn Studienplätzen ergattert hat.
Musik ist der Mittelpunkt in ihrem Leben, aber ganz ohne den Rest geht es auch nicht. Ihre Familie unterstützt und motiviert, wo sie nur kann: "Wer gehört werden will, muss auch was dafür tun", ist das Motto ihres Vaters. Und seine Tochter ist der lebende Beweis dafür.
Lange braune Haare, schräger Pony, ein nettes Lächeln und die Weste in ihrer Lieblingsfarbe Grün - so ist sie mit ihren 1,69 Metern auch privat das, was sie auf der Bühne zeigt: Ehrlich, offen und bei allem Rummel trotzdem ein normaler Teenager mit einem außergewöhnlichen Talent, das ihr nach dem Studium helfen soll, den Traumberuf zu verwirklichen. "Nicht wegen dem Erfolg oder dem Geld mache ich Musik. Ich find" es einfach cool, wenn die Leute deine Texte hören. Und wenn man damit überleben kann, reicht das schon", umreißt die 19-Jährige ihre Ziele. Für Freunde bleibt leider nicht immer die Zeit, die sie gerne hätte und eine Beziehung ist momentan auch nicht drin. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. In Gedanken malt sie sich die Zukunft in ein paar Jahren aus: "Rock am Ring wäre ja schon cool. Wer will das nicht?" Dabei verliert die Nachwuchsmusikerin, die eher auf Chips statt Schokolade steht, aber trotzdem nicht den Boden unter den Füßen. Zu Hause wartet ein kleiner Streichelzoo, bestehend aus einem Hund und einem Meerschweinchen, auf Laura. Auch ihre 16-jährige Schwester Lena hat Musik im Blut. "Lena mal auf der Bühne zu sehen, wäre super", malt sie sich aus. Ansonsten haben es ihr Paris und die lebensbejahende Leichtigkeit der Franzosen angetan. Kein Wunder also, dass "Die fabelhafte Welt der Amélie" ihr absoluter Lieblingsstreifen ist. Fragt man nach der Musik, die sie selbst gerne hört, ist die Antwort kurz und knackig: "Alles Querbeet. Auf der Kerb" auch mal Schlager." Ideen für ihre Texte kommen manchmal zu den unpassendsten Zeiten. Aber dafür steht die leidenschaftliche Pizzaesserin auch schon mal auf und bringt ein paar Zeilen im Halbschlaf auf Papier. "Am nächsten Morgen schau ich mir nochmal an, was ich da fabriziert habe. Entweder denk ich: Was ist das denn?! Oder es ist auch noch bei Tageslicht gut", erzählt sie lachend.Wie das neue Album heißen soll, steht noch nicht fest. Aber in einem Musikcamp in Bayern hat Laura schon mal ausprobiert, wie es ist, eine ungewöhnliche Bühnenshow hinzulegen: "Da nimmt man auch mal einen Mikroständer und wirft den um, springt auf einen Stuhl oder schnappt sich einen Stick und spielt am Schlagzeug mit", schildert sie ihre Erfahrungen.

 

 

 

Du bist der schönste Vers im Gedicht"

Sie ist gerade mal 19 Jahre alt, hat ihr Abitur in der Tasche und mit der Karriere im Blick auf dem Sprung ins Showbiz. Laura Kloos, in Olsbrücken zuhause, schickt sich nach einem ereignisreichen Jahr 2008 an, die Bretter, die für viele die Welt bedeuten, zu erobern. Im vergangenen Jahr stand sie oft im grellen Licht der Öffentlichkeit. Die junge Musikszene hat sich um sie gerissen. 23 Live-Auftritte, achtmal war sie im Fernsehen zu sehen, und auch Rundfunk-und Pressejournalisten gaben sich die Klinke in die Hand, um sie für ein Interview vors Mikrophon zu kriegen. Bei Auftritten in Mannheim, Schwetzingen, Bingen, Dietz, Saarburg, Pirmasens und Biesterschied glänzte das gitarrespielende und singende zierliche Persönchen mit natürlicher Ausstrahlung und einer "coolen" Bühnenpräsenz. Auf persönliche Einladung von Landesvater Kurt Beck tritt sie am 11. Juli beim Rheinland-Pfalz-Tag in Bad Kreuznach auf. Mit dem Bad Dürkheimer Label "Banana Pirate Records" hat sie ihre erste Scheibe produziert: "Onomatopoesie". Der Titel des mit "18 Lieder aus dem Herzen" bestückten Silberlings ist so etwas wie Lauras musikalische Visitenkarte: Laut-, Klang-Poesie. Musik und Text sind gleichermaßen bedeutsam. Die bereits 50 Lieder aus ihrer Feder offenbaren - mal lyrisch, mal witzig, mal skurril, mal schwermütig - einen deutlichen Blick in die Gefühlswelt einer jungen Frau von heute. Eine einstündige Kostprobe ihres Talents gab Laura Kloos am vergangenen Freitagabend im Sportheim in Weilerbach im ersten Teil solo, im zweiten mit Band. Die drei Jungs, Maximilian Stolberg (Gitarre), Patrick Spies (Schlagzeug) und Christian Knackstedt (Bass), spielen seit anderthalb Monaten mit Laura und sind noch auf Namenssuche für ihre Formation. "Wie sagt man jemandem, dass man ihn gern hat?", fragte die junge Künstlerin in ihr Publikum und packte ihre Antwort in gesungene Lyrik: "Du bist der schönste Vers im Gedicht, was wär' ich ohne Dich!?" Ironisch der Song "Ich mache niemals ein Antikohlehydrate-Programm", für den die Diätbemühungen einer Freundin die Steilvorlage gab. "Wir lieben die katholische Kirche und spenden ihr täglich Salat", singt sie in dem skurrilen Lied von der Salatplantage und lässt davon sogar den Papst beeindruckt sein. Rationierter Salat gab den Anstoß zu diesem Nebenprodukt einer Klassenfahrt. Der jungen Künstlerin bleibt zu wünschen, dass sich ihre Wünsche erfüllen mögen. Sie hofft auf einen positiven Bescheid der Pop-Akademie in Mannheim. Toi, toi, toi!

Text/Fotos: bm

 

 

 

Mannheimer Morgen:

Kaum zu glauben: Sie ist 17 Jahre alt und schreibt Songs, die ungemein erwachsen und reif wirken: Sensibel, gefühlvoll, intelligent, anrührend, witzig und frech sucht Laura Kloos komponierend und singend ihren Platz im Leben - und das Publikum fiebert mit.Die Gymnasiastin aus Kaiserslautern traut sich, "Warum?" zu fragen und Gefühlen unsentimental, aber hartnäckig auf den Grund zu gehen. Sie singt von Entfremdung, Sinnsuche, Liebe, Tod, Freundschaft, Zweifeln, Träumen und Hoffnungen - von den Dingen des Lebens eben.Das ist irgendwo zwischen Aimee Mann, Janis Ian und Jewel zu verorten und klingt in keiner Sekunde, als singe da ein Teenager. A Star is born!

 

 

 

Rock im Quadrat: Das 17-jährige Pop-Wunderkind Laura Kloos präsentiert beim "MM"-Festival die persönlichsten Songs

Sie traut sich auch, "warum" zu fragen

Von unserem Redaktionsmitglied Georg Spindler

Sie ist die jüngste Künstlerin, die je bei "Rock im Quadrat" aufgetreten ist: Laura Kloos, Gymnasiastin aus Kaiserslautern, schreibt Popsongs, die aber so ausgereift klingen, dass man ihr jugendliches Alter - sie ist gerade mal 17 - rasch vergisst. Beim "MM"-Festival, das von Coca-Cola und dem Zweirad Center Stadler Mannheim gesponsert wird, präsentiert das Wunderkind die persönlichsten Lieder des Abends.
Dass sie ihr kürzlich erschienenes Debütalbum "Onomatopoesie" nennt, zeigt das Selbstbewusstsein und die Sprachbegabung des höchst talentierten Teenagers. Wer die Platte anhört, spürt in jeder Zeile, wie entschieden diese junge Frau komponierend und singend ihren Platz im Leben sucht. Sie tut dabei Dinge, an die sich Ältere nicht mehr heranwagen: zum Beispiel, einfach mal "warum" zu fragen.

 

 

 

Trauerarbeit in Tönen

So wie in dem eingängigen Ohrwurm-Song "Wo bist du?", in dem Laura Kloos die Trauer um ihren toten Großvater verarbeitet. "Tausend schwere ungelöste Fragen, keiner traut sich an sie ran, keiner will dazu was sagen", singt sie und fasst damit das Gefühl jäher Sinnlosigkeit adäquat in Worte.
Doch ihre Songs sind nicht nur melancholisch, feinfühlig und anrührend. Sie können auch lyrisch sein wie "Ironie", in dem Laura Kloos eine verwandte Seele beschreibt, die gleichfalls auf der Suche ist nach Sinn: "Du hast den ersten Stein gelegt zur dritten Dimension, am Himmel fehlt noch ein Stern, du suchst schon überall", singt sie mit Gespür für Poesie. Und natürlich kann sie auch - das Vorrecht der Jugend - rotzfrech und respektlos sein. Wenn sie etwa ihren Freund wenig charmant und ladylike mit einer Gefriertruhe vergleicht. "Doch der Kühlschrank ist leer, genau wie du dich fühlst, jeder weiß, dass du deine Gefühle kühlst", heißt es in "Wundervoll". Und so richtig giftig zieht sie in "Du verstehst mich nicht" gegen Pseudo-Intellektuelle, Pädagogen und Autoritäten vom Leder, denen sie "ein Problem mit deiner Artikulation" unterstellt: "Ich hab's gehört, du denkst und redest schon über Gott und was dich grad bewegt." Ganz schön kess, diese 17-Jährige. Und nicht auf den Mund gefallen.

 

 

 

Gefühlen auf den Grund gehen

Unsentimental, aber hartnäckig geht sie Gefühlen auf den Grund und hinterfragt vermeintliche Wahrheiten. Dabei singt von Themen wie Entfremdung, Sinnsuche, Liebe, Tod, Freundschaft, Zweifeln, Träumen und Hoffnungen - von den existentiellen Dingen des Lebens eben, die man als 17-Jährige eben noch kompromissloser verstehen möchte, als man das mit 27 oder gar in noch späterem Alter tut.
Bis vor kurzem hat Laura Kloos ihre Stücke noch in Singer-Songwriter-Tradition leise auf der akustischen Gitarre begleitet. Inzwischen aber hat sie mit ihrem Produzenten Glommy Glaner (von den unvergessen Heidelberger Punk-Heroen Die Pfuscher-Gäng) eine Rockband zusammengestellt, bei der nun scharfkantige Gitarren klirren und krachende Riffs den Ton angeben. Mit Stefan Speisberger (Keyboards), Klaus Muth (Gitarre, früher ebenfalls bei der Pfuscher Gäng), Pille (Bass) und Paul Binder (Schlagzeug) rocken Lauras Lieder jetzt schon mal schnörkellos und gradlinig wie die Songs von Aimee Mann, bewahren sich aber die Unberührtheit einer Jewel und die frühe Reife der jungen Janis Ian, die schon Ende der 60er Jahre mit ähnlich kritisch-sensiblen Songs als Teenager für Furore sorgte. Laura Kloos könnte in ihre Fußspuren treten.

Mannheimer Morgen - 19. November 2008

 

 

 

Saarbrückerzeitung

Der Blues ist zurück in der Stadt

Open-Air-Konzert im Freilichtmuseum Rohscheider Hof in Konz lockt mit sechs Künstlern und Gruppen

Laura Kloos

Laura Kloos entdeckte ihre Liebe zur Musik erst auf den zweiten Blick: Ihre ersten Gitarrenstunden, die sie mit neun Jahren erhielt, konnten sie anfangs nur wenig begeistern und so landete die Gitarre schnell wieder in einer Ecke ihres Zimmers, wo sie für einige Zeit auch blieb. Erst nach ein paar Monaten wurde das Instrument wieder interessant für sie: Laura nahm ihre Gitarre zur Hand, improvisierte frei drauf los und sang, wonach ihr der Sinn stand. So fand Laura einen Weg, ihre Gefühle zu verarbeiten, festzuhalten und auszudrücken. Und das hört man ihrer Musik auch an: Ihre Texte sind sehr persönlich, sie machen auf Kleinigkeiten des Lebens aufmerksam, die man im Alltagsstress oft übersieht und aus ihrer Musik sprechen Emotionen . Nicht nur der Ausdruck der eigenen Gefühle steht im Vordergrund, vielmehr soll Lauras Musik auch anregen: Zur Freude, zu neuen Perspektiven oder auch zum Nachdenken. Mit 18 Jahren hat Laura nun schon über 50 Lieder geschrieben, von denen die ersten entstanden, als sie gerade mal zwölf Jahre alt war, und ihr erstes Album mit dem Namen Onomatopoesie auf den Markt gebracht. Musik ist zu ihrem Leben geworden und Laura hofft, dass Menschen aller Altersstufen und Gesinnungen sich mit ihrer Musik identifizieren können.

 

 

 

SWR.de | SWR.de

Die Landesschau Rheinland-Pfalz auf dem Rheinland-Pfalz-Tag in Bad Kreuznach 60 Minuten berichten wir am Samstag, den 4. Juli live vom großen Landesfest in Bad Kreuznach. Moderator Martin Seidler trifft bei seinem Rundgang wichtige Persönlichkeiten der Stadt und des Landes. Gäste sind unter anderem Olympiasiegerin Anna Dogonadze, Ministerpräsident Kurt Beck und Oberbürgermeister Andreas Ludwig sowie die pfälzische Popsängerin Laura Kloos.

 

 

 

ARD und 3SAT

Ihre Musik klingt nach Lebenserfahrung, reif und unprätentiös, dabei ist Laura Kloos gerade 18 Jahre alt. Sie ist alles andere als eine Teeny-Girly-Sängerin, wie sie ohne Castingshow und riesige Eigenwerbung den Weg bis in große TV-Shows und zum eigenen Plattenvertrag geschafft hat erzählt sie der Landesart...

 

 

 

TV Menschen 2008

Es ist Zeit für einen Blick zurück auf die unterhaltsamen, spannenden und tragischen Momente des Jahres - Zeit für einen Blick auf die Geschichten, die Rheinland-Pfalz bewegten.

Birgitta Weber und Christian Döring begrüßen die "Menschen des Jahres" aus unserem Land: Kurt Beck, den ehemaligen SPD-Bundesvorsitzenden und rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten, Milan Sasic, den Trainer, der den FCK vor der Drittklassigkeit gerettet hat, die große rheinland-pfälzische Stimme Joy Fleming und den Fastnachter und Kabarettisten Herbert Bonewitz. Für sie alle war das Jahr 2008 ein ganz besonderes.
Wir besuchen Hannelore Brenner, die zweifache Goldmedaillen-Gewinnerin der Paralympics. Wir blicken mit dem Grandseigneur unter den Kabarettisten, Dieter Hildebrandt, auf sein Lebenswerk. 2008 wurde er mit dem Ehrenpreis des Landes ausgezeichnet. Und wir unterhalten uns mit Kamil Kaplan, der beim verheerenden Brand von Ludwigshafen viele Familienmitglieder verloren hat und trotzdem die Kraft fand, sich für Versöhnung einzusetzen.
Für Unterhaltung sorgen die 18 Jahre alte Sängerin Laura Kloos aus Olsbrücken bei Kaiserslautern und die Kabarettistin Alice Hoffmann, alias "Vanessa Backes". Sie präsentiert ihren ganz speziellen Jahresrückblick: schelmisch, verschmitzt und bodenständig.

 

 

 

Museums Open Air in Konz

Laura Kloos wird samstags ihre erste eigene CD "Onomatopoesie" vorstellen. Ihre Lieder haben sich mit der Zeit zu einer sehr persönliche Form entwickelt um ihre klaren Ansichten und Gedanken zu vermitteln und auf Dinge aufmerksam zu machen, welche Laura bewegen und viele in unserer schnellen unpersönlichen Zeit nicht mehr wahrnehmen.
Das Museums OpenAir ist ein Muss für alle Musikfans.

Trierer Volksfreund

 

 

 

Gefühlvoller Pop

Laura Kloos begeistert in Großkarlbacher Bodega mit eigenen Liedern - Ausstellung von Edith Flügel

von Frank Geller

Gefühlvolle Popmusik von Laura Kloos begeisterte am Freitagabend Konzertbesucher in Franks Bodega in Großkarlbach.

Anfangs sieht es noch so aus, als wäre es von Bodega-Inhaber Frank Mallm sehr mutig gewesen, ausgerechnet am Abend des Ersten Weihnachtsfeiertags ein Konzert mit Popmusik anzusetzen. Über 20 Minuten zögert Laura Kloos ihren Auftritt in dem bis dato nur spärlich besuchten Lokal hinaus. Das sollte belohnt werden: Als sich der rustikale Gastraum mit einem Mal schlagartig füllt, herrscht beste Konzertatmosphäre. Wer jetzt noch durch die Tür tritt, muss bereits mit Stehplätzen an der Bar vorlieb nehmen.
Lässig mit Jeans und blauer Weste bekleidet sitzt Laura Kloos da schon auf der kleinen Bühne, die bunte Akustikgitarre im Schoß. Mit ihrer klaren Stimme entfaltet die 19-jährige Sängerin eine kraftvolle Aura, die das Publikum sofort in den Bann ihrer selbst geschriebenen Lieder zieht. Alles wirkt authentisch, die Zuhörer hat Kloos spielend im Griff. Die erst 19 Jahre alte Sängerin und Songwriterin aus Olsbrücken bei Kaiserslautern legte einen reifen und professionellen Auftritt hin. Schon während des ersten Titels verstummen an den Tischen die Gespräche über Weihnachten und das geplante Silvesterfest. Erst gut eineinhalb Stunden und zwei Zugaben später sollten die Leute zu ihren privaten Unterhaltungen zurückkehren. Zu jedem Song erzählt Kloos eine kleine Geschichte und berichtet von ihrer Motivation Musik zu machen. "Musik ist ein guter Weg, Erlebtes zu verarbeiten", sagt sie, "man kann beim Texte schreiben prima über seine Gedanken und Werte nachdenken." Und so fallen ihre Lieder mit durchgehend deutschen Texten auch sehr persönlich aus. Kloos singt über ihre Familie, die erste Liebe und das Erwachsenwerden. Aber auch ernste Themen wie Profitgier, Umweltverschmutzung oder fehlende Poesie in einer immer technischer werdenden Welt kommen nicht zu kurz. Vor eineinhalb Jahren hat Laura Kloos ihr erstes Studioalbum "Onomatopoesie" aufgenommen. Ein bisschen erinnert der Sound an Christina Stürmer, als musikalische Vorbilder nennt die sympathische Sängerin aber so unterschiedliche Bands wie die Beatles oder Wir sind Helden. An der Mannheimer Popakademie studiert Kloos im ersten Semester Songwriting und Gesang. Gitarre spiele sie seit ihrem neunten Lebensjahr, erzählt Kloos, mit zwölf habe sie ihren ersten Song geschrieben. Inzwischen seien es knapp 500, sagt sie - eine erstaunliche Menge für eine 19 Jahre junge Frau.
Als vollen Erfolg", wertet Veranstalter Frank Mallm das Konzert in seiner Bodega. Dabei stützt sich der Großkarlbacher bei der Ergänzung seines kulinarischen Angebots nicht alleine auf Musikevents. "Auch die bildende Kunst soll nicht zu kurz kommen", meint Mallm.

 

 

 

Botschafterin der guten Taten: Laura Kloos

Im Anschluss an den Infoabend wurde Frau Laura Kloos aus Olsbrücken zur Botschafterin der Aktion Help for Kids - Hilfe für kranke + notleidende Kinder der Fam. Dagmar + Ralf Herrmann und der Ev. Kirchengemeinde Schmittweiler ernannt. Laura Kloos studiert in Mannheim Musik.

Sie ist Sängerin, schreibt und textet ihre Lieder die sie in Deutsch singt alle selbst. Laura Kloos, so betont Ralf Herrmann ist ein sympatisches, nettes und hilfsbereites Wesen. Da Laura Kloos und Fam. Dagmar + Ralf Herrmann das gleiche Ziel vor Augen haben, kranken + notleidenden Kindern zu helfen, war man sich von Anfang an sympatisch, so kam es das man sich entschloss in Zukunft miteinander dieses Ziel gemeinsam anzugehen. Die Pfarrerin der Ev. Kirchengemeinde Schmittweiler Frau Dr. Sigrun Welke - Holtmann und auch ihr Mann Pfarrer Thomas Holtmann sind begeistert und unterstützen das Ganze. Frau Pfarrerin Dr. Sigrun Welke - Holtmann überreichte die Ernennungsurkunde zur Botschafterin an Frau Laura Kloos. Von Ralf Herrmann erhielt Frau Kloos noch symbolisch einen Blumenstrauss mit 5 gelb-roten Rosen und einer gelben Rose.

Ralf Herrmann: "Liebe Laura, die 5 gelb - roten Rosen sind einmal meine Frau und ich, dann das Pfarrerehepaar, dann die eine die Ev. Kirchengemeinde Schmittweiler, die andere unser Helferteam und die andere das sind die kranken Kinder die unsere Hilfe brauchen. Die Gelbe Rose bist du liebe Laura, du gehörst nun auch zu uns." Laura Kloos war sichtlich gerührt. Sie wird die Arbeit der Fam. Dagmar + Ralf Herrmann unterstützen, sie begleiten und mit ihnen den Kontakt zu den betroffenen Kindern suchen.

Es war alles in allem ein gelungener Abend.

 

 

 

Rheinpfalz 1.9.2010

Eigener Charakter

Laura Kloos singt auf dem Bremerhof

Von ANDREAS Keller

Gut Ding will Weile haben, so könnte man das Konzert von Laura Kloos und ihrer Band am Samstag im Biergarten des Bremerhofs überschreiben. Trotz nasskalten Wetters fanden etliche Fans der Newcomerin aus Olsbrücken den Weg vor die Bühne. Dort mussten sie sich zunächst in Geduld üben.

Da der zuvor niedergegangene Regen die Technik gestört hatte, startete das Konzert mit einer knappen Stunde Verspätung - was bei einigen Gästen für Unmut sorgte, zumal es keine offizielle Erklärung für die Verzögerung gegeben hatte. Danach war das lange Warten allerdings ziemlich schnell vergessen.

Allein schon die wandlungsfähige Stimme von Lauro Kloos konnte fesseln. Sie passte sowohl zu den melodischen, ruhigen Liedern der Musikerin als auch zu ihren schnellen, ins Rockige gehenden Songs. Mit ihr zusammen am guten Ergebnis arbeiteten Andreas Dengel (Gitarre), Patrick Spieß (Schlagzeug) und Christian Knackstedt (Bass). Die Band ergänzte sich technisch sicher.

Irgendwann begannen die Fans aller Alterstufen sogar vor der Bühne zu tanzen. Und das nicht nur, um sich aufzuwärmen. Vielmehr sorgten etwa die starken Gitarrensoli und auch die auflockernde Moderation der Gitarristin und Sängerin für eine gelöste und ausgelassene Stimmung.

Reizvoll waren die anspruchsvollen Texte von Laura Kloos. Ihre Lieder schreibt die Sängerin selbst, und es machte Spaß, den darin erzählten Geschichten zuzuhören und nachzuspüren. So ergänzten sich Musik und Text zu einer Einheit.

Manchmal konnte der Zuhörer die Stücke sogar mitsingen. Als in einem ihrer Songs Zeilen aus bekannten Schlagern wie "Ein Bett im Kornfeld" oder "Ein Stern, der Deinen Namen trägt' eingebaut wurden, war es endgültig vorbei mit dem Regenfrust, und die Stimmung hatte einen ersten Höhepunkt erreicht.

Obwohl jedes der Stücke aus der Feder von Laura Kloos seinen eigenen Charakter hat, ist ihnen doch das Ansprechende, das Aufmerksamkeit erregende stets gemein. Hier konnte das Publikum die Verbindung aus Talent und Ausbildung der 19-Jährigen an der Popakademie Baden-Württemberg in Mannheim bemerken. Und ganz nebenbei bemerkt spielte Laura Kloos an diesem Abend für einen guten Zweck, indem sie Spenden der Zuhörer dem Städtischen Tierheim zur Verfügung stellte. Das machte dieses Konzert besonders sympathisch.

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Rock für die gute Sache
V.l.n.r.: Alf Schulz, Anne Knauber und Laura Kloos

 

 

 

Rock für die gute Sache

Nicht nur ein Herz für Kinder, sondern auch für Tiere bewies wieder einmal Alf Schulz, Inhaber des Bremer Hofs und Vorsitzender des DEHOGA Kreisverbandes, in Kaiserslautern. Nachdem er Spendenaktionen für die Kinderkrebshilfe und für Alt-Arm-Allein durchgeführt hatte, startete er zusammen mit der Sängerin Laura Kloos aus Olsbrücken ein Konzert, woraus der gesamte Erlös an den Tierschutzverein Kaiserslautern und Umgebung gehen sollte. Laura Kloos fiel es nicht schwer die Bandmitglieder der Band SCHOEN zu überreden bei diesem Konzert mitzuwirken. So spielte Patrick Spies, Christian Knackstedt und Andreas Dengel zusammen mit Laura Kloos für die gute Sachen und ihr Engagement sollte belohnt werden, 1125 Euro kamen zusammen, wobei das Restaurant Bremer Hof einen großen Teil des Betrages beisteuerte. Anne Knauber, Vorsitzende des Tierschutzvereins Kaiserslautern und Umgebung, freute sich den Betrag von Alf Schulz und Laura Kloos in Empfang zu nehmen und dankte allen, die an dieser Aktion teilgenommen haben.

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